Großsteingrab
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Beispiele im Kontext
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Auch dieses Großsteingrab folgt dem Bauplan der emsländischen Kammer und ist mit 20 m Länge und 12 Jochen von recht ansehnlicher Größe. Einzelne Steine im engeren Umkreis der Grabkammer zeigen an, dass es auch hier einst einen Steinkranz am Hügelfuß gab. Das komplette Grab hatte eine Ausdehnung von etwa 24 m Länge. Wie heute deutlich zu erkennen ist, schließen die einzelnen Tragsteine nicht passend aneinander ab. Um eine geschlossene Kammer zu bekommen, wurden diese Zwischenräume mit sog. Trockenmauerwerk geschlossen, d.h. kleinere Steine wurden ohne Mörtel in die Zwischenräume geklemmt, bis eine glatte Wand entstand. Auch der Boden der Gräber war sorgfältig gearbeitet: Mit Granitgruß – kleinen Granitsteinchen – über einer Lage kleiner Rollsteine wurde der Boden zu einer ebenen Fläche gepflastert, vergleichbar mit dem späteren Kopfsteinpflaster.
Also this megalithic grave follows the plan of the emsländische Chamber and is 20 m long and 12 Jochen pretty good size. Individual stones in the narrower district of the burial chamber indicate that there was also once a stone wreath at the foot of the Hill. The complete tomb had a stretch of 24 metres length. As today clearly recognize, complete the individual pillars do not fit together. To get an enclosed Chamber, these gaps were closed with so-called dry stone masonry, i.e. smaller stones have been clamped without mortar in the gaps until a smooth wall was built. Also the floor of the tombs was carefully worked: with granite Gruß - small granite stones - about a situation of small boulders the ground was paved, comparable to the later cobblestones to a flat surface.
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Die „Emsländische Kammer“ Das am Ende der Jungsteinzeit errichtete Großsteingrab in der Kunkenvenne ist eines der schönsten und am besten erhaltenen Gräber des Emslandes. Schon 1841 wurde es als „unstreitig wohl das größte und großartigste“ Grab im damaligen Königreich Hannover bezeichnet. Die mit 27 m Länge heute noch beeindruckende Kammer wird aus 17 aneinandergereihten Jochen gebildet. Ein „Joch“ besteht aus jeweils zwei Tragsteinen und einem darüberliegenden Deckstein. Eine aus einer großen Zahl aneinandergereihter Joche gebildete Grabkammer bezeichnet man als „Emsländische Kammer“. Ein ovaler Kranz aus kleineren Findlingen um die eigentliche Grabkammer findet sich bei vielen Gräbern. Diese Anlage ist jedoch mit einem doppelten Steinkranz ausgestattet – eine Besonderheit, die sich im Emsland nur noch beim Großsteingrab in Lähden (Station 17c) findet.
The "chamber Emsländische" The end of the Neolithic period built megalithic grave in Kunkenvenne is one of the finest and best-preserved tombs of the Emsland. In 1841 it was described as "unquestionably probably the greatest and grandest" means grave, the Kingdom of Hanover. The 27 m long with still impressive chamber is formed from 17 juxtaposed Jochen. A "yoke" consists of two supporting stones and a higher deck stone. Facility formed by a large number of aligned yokes grave chamber is called "Emsländische chamber". An oval wreath of small boulders at the actual grave chamber is found in many tombs. This facility is equipped with a double stone ring - a feature that is found only in Emsland in megalithic grave in Lähden (station 17c).